Der Bauernaufstand von 1653 war die gewaltigste Volkserhebung der Schweizer Geschichte. Diese Reportage stellt die Menschen, ihre Sorgen und Ideen in einer der Zeit angepassten Sprache ins Zentrum. Aufgrund von belegten historischen Quellen macht Hostettler deutlich, was die neuen Gesetze und der Verlust der alten Rechte für die damalige Zeit bedeuteten. Buchpreis der Stadt Bern
Lektorat: Brigitte Feuz Umschlagbild: Owoo Sakralmonument der Mongolen Geb., SU, 14 x 21 cm, 272 Seiten, CHF 39. / € 26. ISBN 978-3-7296-0744-6
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Der Roman ist in Bern und Freiburg im Breisgau des 17./18. Jahrhunderts angesiedelt. Josiane, die Tochter des Scharfrichters, gibt Einblick in die Rituale eines Henkerhaushalts. Sie zeichnet den Entscheid ihres Bruders nach, das dunkle Handwerk zu verweigern, schildert ihre Trauer um den Geliebten, einen Täufer, und die Torturen der aufgezwungenen Ehe. Aus Sorge um ihre Tochter Barbara verleugnet sie schliesslich den Stand. Josiane kämpft mit Würde für das Leben und die Liebe.
Der Roman basiert auf einer wahren Begebenheit aus der Zeit der Hugenottenverfolgungen. Bei ihren Recherchen zur <Musche> stiess die Autorin auf den Bericht des Zürchers Jakob Maler, der dreizehn Jahre seines Lebens auf den Galeeren verbracht hatte, und zurückgekehrt in die Schweiz seine Erlebnisse aufschrieb. Ursula Meier-Nobs hat weiter recherchiert, zahlreiche Quellen zum Ausbau der Geschichte verwendet und sie zu einem historisch gehaltvollen, dramatischen Roman aufgeladen, dessen Sogkraft gefangen nimmt.
Im September 1765 ist Jean-Jacques Rousseau auf der Flucht. Nun hofft er, auf der Sankt-Peters-Insel, mitten in bernischem Herrschaftsgebiet, Asyl zu finden. Doch zur gleichen Zeit wird im patrizischen Bern gegen Rousseau intrigiert. Vor allem Albrecht von Haller, wittert in ihm den Konkurrenten und weltanschaulichen Widersacher. Eine vehemente Fürsprecherin hat Rousseau in Julie Bondeli, der klugen Philosophin, die mit Intellektuellen aus halb Europa korrespondiert.
"Eine steinreiche, verheiratete Frau verliebt sich in einen ihr unglaublich männlich erscheinenden Künstler, der sich von ihrem Geld blenden lässt. Der betrogene, aber keinesfalls unschuldige Ehemann rächt sich, unter Mithilfe seines Vaters, des Bundesrats. Stauffer und Lydia werden in Irrenhäuser gesteckt; wieder in Freiheit, suchen sie im Tod Erlösung von ihren Qualen." Neue Bibliotheksbücher