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Belletristik

 

 

 
     

Kammer Edith

Diese Brücke war mein Schicksal

Erstausgabe 2013, Klappenbr., 13 × 21 cm, 280 S.
mit 12seitigem Bildstreifen

ISBN 978-3-7296-0867-2
CHF 29.00 / EUR 26.00


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> Leseprobe

 

Edith Kammer ist vielen Leserinnen und Lesern als Verfasserin von Mundart-Geschichten bekannt. Nun legt sie ihre in Schriftsprache geschriebene Lebensgeschichte vor.

 

Die Autorin zeichnet ein genaues Bild der harten Dreissigerjahre und der darauffolgenden Kriegszeit. Im Welschland wurde sie geboren und eingeschult, dann folgten wegen der Arbeitssituation des Vaters einige Wohnorts- und damit auch Schulwechsel für die kleine Edith.
Um die Familie durchbringen zu können, war es selbstverständlich, dass in dieser Zeit auch die Arbeitskraft der Mutter gefragt war. (Sie verdiente mit einem Tageslohn von 5 Franken mehr als der Vater mit seinem Stundenlohn von 45 Rappen auf der Baustelle.)
Mit dem Schulaustritt begann für Edith eine lange Zeit mit schwierigen Jahren: der Tod des geliebten Bruders; in sehr jungen Jahren die Geburt eines unehelichen Kindes; wenig später eine erste Heirat, die keine wirkliche Liebesheirat war. Dies alles prägte die junge Frau, verlangte ihr alles ab, machte sie aber auch stark.
Zusammen mit ihrer grossen Liebe, die sie endlich fand und heiratete, baute sie mit stetem Durchhaltevermögen aus dem Nichts ein gutgehendes Geschäft auf. Doch genau in dieser Zeit musste sie die grössten Enttäuschungen ihres Lebens durchmachen. Einerseits waren es die LiebesEskapaden des Ehemannes und andererseits Neid, Missgunst und Tratsch von Nachbarn, aber auch von Verwandten.

 

 

«Zum Glück hatte Edith ­Kammer einen Kraftort, den sie immer wieder besuchte. Dieser Ort und später auch ihre Tochter halfen ihr, alle Widrigkeiten zu überwinden. So steht denn Edith Kammer heute selbstbewusst da, wo sie ist. Sie hat sich durch all das Schlimme nicht unterkriegen lassen, immer wieder stand sie auf. Das Buch ist – neben der eindrücklichen Schilderung ihres ­Lebens – eine interessante, faktengetreue Zeitreise von den harten Dreissigerjahren des vorigen Jahrhunderts bis ins 21. Jahrhundert.»
Hans-Jörg Baur

 

«Um all das zu verarbeiten, hat Edith ihre Lebensgeschichte aufgeschrieben. Mit Schreiben kann sie die schweren Schicksalsschläge etwas ­vergessen. Schreiben und Vorlesen machen ihr grosse Freude. Immer ­wieder wird sie zu Altersnachmittagen, in Schulen und Vereine eingeladen. Wenn sie sieht, wie aufmerksam die Anwesenden zuhören, ist sie glücklich.» 
Simon Krayenbühl


«Edith Kammer ist vielen Lesern als Verfasserin von Mundart-Geschichten bekannt. Nun legt sie ihre in Schriftsprache geschriebene Lebensgeschichte vor. Die Autorin zeigt ein genaues Bild der harten Dreissigerjahre und der darauffolgenden Kriegszeit. Mit dem Schulaustritt begannen für Edith schwierige Jahre: der Tod des geliebten Bruders; in sehr jungen Jahren die Geburt eines unehelichen Kindes; wenig später eine erste Heirat, die keine wirkliche Liebesheirat war. Zusammen mit ihrer grossen Liebe, die sie endlich fand und heiratete, baute sie mit stetem Durchhaltevermögen ein gut gehendes Geschäft auf. Doch genau jetzt musste sie die grössten Enttäuschungen ihres Lebens durchmachen.»
vitality pool

 

«Ich gestehe, dass ich Edith Kammers Buch mit leisem Unbehagen zu lesen begann. Nicht schon wieder eine Autobiografie, die zwar den engen Verwandtschaftskreis zu beglücken vermag, aber darüber hinaus kaum interessiert! Doch mit dem Beginn der Lektüre von Edith Kammers autobiografischen Aufzeichnungen änderten sich meine Vorbehalte rasch. Was Edith Kammer erzählt, übersteigt jede Fiktion. Dennoch kann man nicht von einer traurigen Lebensgeschichte sprechen. Vielmehr dürfte das Verhalten Edith Kammers, die sich immer wieder aufrafft, Mut machen und in verfahrenen Familiensituationen vielleicht sogar ein wenig Ratgeber oder Trost sein.»

Heinrich Boxler

 

«Im Rahmen der Sommerserie ‹Senioren-Sommer› zeigte die heute 80-jährige Thunerin ihr Fotoalbum. Und erzählte anhand der alten Bilder ihre Lebensgeschichte. Die Geschichte einer armen, aber glücklichen Kindheit, die abrupt mit dem Tod ihres geliebten Bruders endete. Die Geschichte einer ersten Liebe, die zu einem unehelichen Kind und somit zu einer Gefängnisstrafe für den Vater führte. Die Geschichte von zwei schwierigen Ehen und von einer Witwe, die im Schreiben doch noch ihr Glück entdeckt. Heute ist diese Geschichte, die damals bereits fertig im Schrank lag, in den Buchhandlungen zu kaufen.»

Berner Zeitung, Sandra Rutschi



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Zudem erschienen

 
      

Chuum z Gluube

Unghüürligs rund um e Niese

Erstausgabe 2004, Br., 13 x 21 cm, 104 Seiten

ISBN 978-3-7296-0680-7, CHF 32.00 / EUR 24.50 > Mehr

 
 

Kammer Edith

Geb. 1932 in Nyon. Erster Schulbesuch in Gland. 1939 Rückkehr in die Deutschschweiz. Jugendzeit in Uttigen/Höfen bei Thun und in Schwarzenmatt/Boltigen im Simmental. Als Magd drei Jahre auf dem Diemtigbergli. Dann Hausangestellte in Gstaad. Heirat und Geschäft in Wimmis. Wohnt heute bei der Tochter in Thun.

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