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Belletristik

 
     

Angst Peter

Vom Leben gesättigt

Roman

Erstausgabe 2011, Br., 13 x 21 cm, 192 Seiten

ISBN 978-3-7296-0835-1
CHF 29.00 / EUR 26.00


mal


Die Schachrunde

Jeweils im Herbst treffen sich sechs Männer verschiedenen Alters zum Schachspielen im Engadin.
Das Thema Überalterung, mögliche Alternativen oder ein selbstbegrenztes Leben auf Zeit wird immer mehr zur emotionalen Auseinandersetzung. Die Männer sind durch ihre unterschiedlichen Berufe und Lebensläufe geprägt, und somit scheinen die Konfrontationen unvermeidbar.
Nach dem Tod eines Schachspielers trifft eine neue Person auf die Männerrunde, eine Frau. Sie bereichert das Leben eines Spielers und erweitert die Diskussionen.
Als dann einer der Männer vor der Wahl steht, sich gänzlich der Medizin auszuliefern oder sein Leben selbst zu beenden, werden die Dialoge noch lebensnaher. Neue Denkanstösse entstehen, die für ein selbstbestimmtes Leben, Ernten und Sterben plädieren.
Der Roman versucht, Verständnis bei Leserlnnen zu wecken, die sich mit Fragen des Alterns und der aktuellen Sterbekultur auseinandersetzen wollen.

 

«Sowohl die Lektüre wie auch die Lesung boten eine unterhaltsame, lustvolle Auseinandersetzung mit Peter Angsts Plädoyer für ein neues Denken rund ums Sterben, der künstlichen Lebensverlängerung, der Sterbehilfe und dem Suizid. Das Thema geht uns alle an. Nicht nur Menschen im reiferen Alter, sondern auch die Jüngeren: die Angehörigen von Eltern und Grosseltern, welche ihre Liebsten im Alter nicht mit dieser Frage allein lassen wollen. Wer ‹Vom Leben gesättigt› gelesen hat, ist vom Leben gesättigt!» 
Andelfinger Zeitung, Astrid Björnsen Gurung

 

«Die überraschend feinsinnigen und klugen Männerdialoge vermögen aber auf sehr sorgfältige Art den Leser zu fesseln und verdrängte, geradezu blockierte Gedanken, die unsere eigenen sein könnten, ans Licht zu holen. Wo sich der Leser davor scheut, den ungeheuren Gedanken zu Ende zu führen, liefern uns die sechs Charaktere die richtigen Worte. Ein kluger Ansatz für ein unliebsames Thema. Auf geschickte Weise pulsiert die Geschichte zwischen den Höhen des gesättigten Lebens und den haltlosen Tiefen des Todesthemas und trägt uns in einem sanften Wellengang hinfort. Damit wird die Lektüre bekömmlich, lädt uns ein zu einer Auseinandersetzung, welche ansonsten unserem Zeitgeist gänzlich zuwiderläuft. Der Autor schaffte mit wenigen persönlichen Worten einen angemessenen Rahmen für das delikate Thema. Die Lektüre ‹Vom Leben gesättigt› bietet eine unterhaltsame, lustvolle Auseinandersetzung mit Peter Angsts Plädoyer für ein neues Denken rund ums Sterben, um die künstliche Lebensverlängerung, die Sterbehilfe und den Suizid.»
Schaffhauser Nachrichten



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Angst Peter

Geb. 1948, wohnhaft in Henggart, verheiratet, Paar- und Familien­therapeut, Mediator und Supervisor. Praxis in Winterthur. Vorträge und Kurstätigkeit.

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