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Sachbuch


 
     

Wiler Jürg / Zemp Claudio

Der Teilzeitmann

Flexibel zwischen Beruf und Familie

Erstausgabe 2014
Klappenbr., A5, 296 S.
Vorwort: Andy Keel

ISBN 978-3-7296-0887-0
CHF 36.00 / EUR 30.00


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Teilzeitarbeit liegt im Trend. Doch in der Schweiz wird das Modell bis heute überwiegend von Frauen praktiziert. Neun von zehn Männern würden zwar dies auch gerne erfahren, aber nur einer von ­sieben tut es. Hier setzt ‹Der Teilzeitmann› an. 

 

Vor zwei Jahren hat ein kleines Team unter Leitung von Andy Keel das Projekt  lanciert und sich zum Ziel gesetzt, Teilzeitarbeit ­salonfähig zu machen. Vor allem Männer sollen ermutigt werden. 

Es ist ja nicht so, dass sie nicht möchten. Viele junge Väter wollen nicht lediglich stiller Ernährer ihrer Familie sein, sondern auch eine aktive ­Beziehung mit ihren Kindern pflegen. Doch der Weg zur Teilzeitarbeit ist voll von Hindernissen. Manche Firmen sind skeptisch, weil die flexiblen Modelle meist mit höherem Aufwand verbunden sind. Und auch in der Familie spielt ein Teilzeitmann eine andere Rolle, welche mit der Partnerin ausgehandelt werden will.

Dieses Buch ist ein Handbuch auf dem Weg in die neue flexible Arbeitswelt. Es zeigt in einem kleinen Einmaleins Widerstände auf, die es zu überwinden gilt. Verschiedene Interviews, Porträts und Geschichten aus allen Schichten und Berufen zeigen, was es braucht, damit alle mit den Einschränkungen glücklich sein können: der Teilzeitmann, seine Liebsten und der Chef. Denn Teilzeit lohnt sich – auch für Unternehmen. Und die Statistik zeigt: Immer mehr Männer setzen ihren Teilzeitplan auch in die Tat um.

Das Buch macht Männern Mut, ihre traditionelle Ernährerrolle aufzubrechen und sich den Herausforderungen von heute zu stellen. Ein informativer und vergnüglicher Leitfaden für Männer und ihre Familien.

«Teilzeit wirkt antidepressiv, maximiert den Lebensgenuss und stärkt erst noch das Immunsystem.» Y. H., Arzt

«Das Leben bietet doch so viel mehr als nur den Job. Teilzeit ist ein Stück Vogelfreiheit, die sehr viel Stress wegnimmt.» F. H., Direktor

«Das Leben wird vielfältiger und intensiver. Man spürt Kräfte, die man sich vorher nicht zugetraut hat.» T. P., Berufsmusiker

 

Aus dem Inhalt

Worum es geht / Tipps & Tricks / Soziale Rollen und Arbeitswelt im Wandel / Teilzeitgeschichten / Kleines ­Einmaleins der Teilzeitarbeit / Widerstände und Chancen / Argumente / Praxisbeispiele für Unternehmen / Interviews mit Profis

 

«Früher gab es die Frauenbewegung, jetzt gibt es die Teilzeitmannbewegung. Jedenfalls tragen die Autoren ihr Anliegen sehr engagiert vor: Wirtschaft und Gesellschaft sollen offener werden für Teilzeitbeschäftigung. In der Schweiz, der Heimat der Autoren, arbeitet zwar schon ein Drittel aller Erwerbstätigen Teilzeit – es sind aber überwiegend Frauen. Wiler und Zemp wollen vor allem eine Lanze brechen für den Mann in Teilzeit. Das mit vielen Fallbeispielen, Interviews, einem Ratgeberteil und einem launigen Schlagwort-Abc angereicherte Buch ist zwar eine Streitschrift, bleibt aber stets sympathisch und liefert viele gute Argumente. Wer sich als Personaler oder als Unternehmer ein Bild von den Facetten der Teilzeitarbeit machen will oder wer als Teilzeitaspirant noch Entscheidungshilfen sucht, dem kann getAbstract das Buch vorbehaltlos empfehlen.»
getAbstract, compressed knowledge, April 2015 

 

 

«Nicht mal jeder zehnte Schweizer Vater arbeitet Teilzeit, träumen davon tun allerdings viele. Was es dabei zu beachten gilt, wenn Papa beides möchte, Kinder und Karriere, beschreiben Jürg Wiler und Claudio Zemp in ihrem Buch «Der Teilzeitmann». Die zahlreichen persönlichen Berichte von Papas, die es anders organisieren als die Mehrheit, machen Mut für einen neuen Weg.»
Buchtipp «Wir Eltern», Minimag 2/2015 

 

«In der Schweiz arbeitet nur einer von sieben Männern Teilzeit. Das muss sich ändern, finden die Journalisten Jürg Wiler und Claudio Zemp und liefern auch gleich die Argumente dafür: Teilzeit arbeitende Männer haben mehr Spass, sie sind gesünder, haben besseren Sex und ihre Kinder bessere Noten. Jürg Wiler leitet die Kampagne «Der Teilzeitmann Schweiz» des Dachverbands der Männer- und Väterorganisationen, wofür im Buch fleissig geworben wird. [...] Erhellend sind die Männerporträts mit verschiedenen Arbeitsmodellen: Teilzeitarbeit kann funktionieren!»
Sibilla Bondolfi, Redaktion K-Tipp und saldo 

 

«Ein beliebter Neujahrsvorsatz ist es, sich mehr Zeit für sich und andere wirklich wichtige Dinge zu nehmen. [...] Hier setzt das Buch mit dem selbstironischen Titel «Der Teilzeitmann» an. Jürg Wiler, Leiter der Kampagne «Der Teilzeitmann Schweiz» und zweifacher Vater, sowie der freie Zürcher Journalist und dreifache Vater Claudio Zemp beschreiben das Dilemma der Väter zwischen Laptop und Laufstall, zwischen Sitzungszimmer und Spielplatz, zwischen Kunden-Lunch und Babybrei. Wie nun eine bessere Balance von Partnerschaft, Familie und Beruf zu finden ist, darauf gibt diese kurzweilige Lektüre auf solide recherchierter Datenbasis gute Ideen, Anregungen und interessante Gedanken. Porträts mit «Teilzeitmännern», darunter Unternehmer, Handwerker oder Staatsangestellte, sowie Interviews mit Experten bieten einen Einblick in den Spagat, den heutige Väter leisten oder zumindest versuchen. Dazu gibt es einen umfangreichen Serviceteil mit Tipps zu Jobsharing, die grössten Teilzeitfallen und wie man sie umgeht, oder zu besserem Zeitmanagement. Die beiden Autoren stellen das Vatersein in einen gesellschaftlichen Zusammenhang – und möchten Männer trotz allem ermutigen, aktiver Vater zu werden.»

Isabelle Seemann, Tagblatt der Stadt Zürich 


 

«Jürg Wiler und Claudio Zemp möchten mit ihrem Buch «Der Teilzeitmann» Wege in eine flexible Arbeitswelt aufzeigen.»
Yvonne Bugmann, HR Today

 

«Männer seien, vor allem zwischen 30 und 40, wo heute die meisten Vater werden, sehr auf ihre Karriere fixiert, da spiele im Kopf vieles andere eine Nebenrolle. Davon loszukommen braucht Überwindung und Mut. Aber es lohnt sich: Väter können nämlich Job und Familie genauso gut «unter einen Hut kriegen» (ich hasse den Term, aber mir fällt auch kein besserer ein) wie Mütter. Insofern bin ich also froh, haben meine Kinder so einen heldenhaften Vater (und das meine ich jetzt nur ein klitzekleines bisschen ironisch). Und es gibt tatsächlich noch mehr dieser Helden. Schaut mal auf www.teilzeitkarriere.ch vorbei und/oder bestellt das Buch «Der Teilzeitmann, flexibel zwischen Beruf und Familie». Dort findet ihr ihre Geschichten. Und vielleicht ruft irgendwann ja tatsächlich eine Kindergärtnerin - oder ein Kindergärtner - einen Vater an, wenn das Kind mal aus dem Rahmen fällt.»

Sandra C., Schweizer Illustrierte Blog

 

«Lebensqualität wird nicht nur vom Geld allein bestimmt. Immer mehr Menschen wollen

nicht mehr ausschliesslich im beruflichen Hamsterrad mitrennen. Sie setzen auf Downshifting

oder die Reduktion der Arbeitszeit. Neue Lebenskonzepte, insbesondere von Menschen in der Familienphase und auf die Pensionierung hin, beinhalten eine freiwillige Reduktion des Einkommens zugunsten von mehr Zeit zum Leben der persönlichen Werte. Beispielsweise Familie. Es gibt Unternehmen, die diesen Trend unterstützen, denn sie wissen, dass zufriedene Arbeitnehmende ein wichtiger Erfolgsfaktor sind. [...] Doch noch ist die Einsicht, dass eine Flexibilisierung der Arbeitszeitdem Unternehmen insbesondere mit den Möglichkeiten von Internet und Homeoffice Vorteile bieten kann, nicht bis zu allen Chefetagen vorgedrungen.»  

Regula Zellweger, Schweizer Monatsmagazin 

 

«Was kann denn Teilzeit sein? Teilzeit in der Chefetage, Jobteilung am Arbeitsplatz, Erziehung und Verantwortung in der Familie, Teilzeitarbeit für ältere Menschen. Auf der politischen Traktandenliste steht die Vereinbarkeit von Teilzeit und Wirtschaftlichkeit. Auf der gesellschaftlichen Ebene liegt die einer neuen Rollenverteilungen und neuer Akzeptanz. Neue Wege sind auszuhandeln. «Dabei geht es nicht um einen Geschlechterkampf von Männern gegen Frauen, sondern um den echten Wunsch von Mann und Vater, mehr am Familienleben teilzuhaben oder mehr Zeit für andere Interessen einsetzen zu können», weiss Claudio Zemp. Männer erhalten neben der Ernährerrolle eine andere Aussenperspektive und, sie dürfen auch einmal entbehrlich sein. Es ist also Zeit, in Wirtschaft und Unternehmertum neue Teilzeit-Arbeitsmodelle für Männer zu schaffen und neue Wertsetzungen zu finden. Warum nicht? Ein Neustart mit einem anderen System ist möglich.
Das Projekt ‹der Teilzeitmann› wird vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Mann und Frau (EBG) finanziert.» 

Silvia Frick, Rheinzeitung 

 

«Immer mehr Männer setzen ihren Teilzeitplan um. Das Handbuch zeigt mit Interviews, Porträts und Geschichten Widerstände und Chancen auf.» 

Schweizer Arbeitgeber



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Wiler Jürg

Geb. 1961 in Thun, zweisprachiges Studium der Publizistik. Berufliche Wanderjahre als Hilfspfleger, Luftfrachtspediteur, Pharma-Sachbearbeiter und saisonaler Flight-Attendant, danach arbeitete er als Journalist und Informationsbeauftragter. Heute leitet er die Kampagne ‹Der Teilzeitmann Schweiz› sowie zwei Männergruppen. Der zweifache Vater war von seinen 30 Berufsjahren 20 Jahre in einem Teilzeitpensum tätig.

Homepage
www.maennergruppe.ch

Zemp Claudio

Geb. 1975 im Kanton Luzern, Studium der Sozialwissenschaften. Arbeitet als Journalist für Radio, Zeitungen und Zeitschriften, seit 2005 freischaffend. Lebt mit Partnerin und drei ­Kindern in Zürich.

Homepage
www.schreibgarten.ch

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