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Sachbuch

 
     

Schletti Isabelle / Keller Jon

Gastort Thun

historisch – touristisch – nostalgisch

Erstausgabe 2012
Geb., 24 x 21 cm, 4-farbig, 192 Seiten, mit Fotos, Veduten, Kupferstichen und Gemälderepros

ISBN 978-3-7296-0847-4
CHF 42.00 / EUR 35.00


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> Leseprobe

 

Die europäische Oberschicht reiste en grand seigneur, mit Gefolge und Equipagen, bepackt mit Koffern, Schirmtaschen und Hutschachteln an. Sie verströmte den Duft der weiten Welt und verhalf der Kleinstadt am Tor zum Berner Oberland zu mondäner Ambiance.

 

Bereits vor 200 Jahren war Thun eine Reise wert – dies bezeugt ein Blick in die damaligen Reisehandbücher. Es war der bestzugängliche Ausgangsort für die beliebten Alpenfahrten.
Die Gründe dafür lagen nicht nur in der günstigen verkehrsgeografischen Lage, sondern auch in den touristischen Infrastrukturen und vor allem in der eindrücklichen Landschaftsszenerie, in welche Thun eingebettet ist. Die mittelalterliche Stadt am Thunersee bot eine einzigartige Aussicht auf die majestätische Gebirgs- und Gletscherwelt in der Ferne und auf liebliche umliegende Seegestade. Die Furcht vor den mächtigen Eisriesen hatte sich, dank wissenschaftlicher Erforschung und künstlerischer Auseinandersetzung mit dem Gebirge, in Faszination umgewandelt. Aufkeimende Begeisterung für die idyllischen Naturschönheiten, Berichte, Schriften und Gemälde über die fabelhafte Alpenwelt lockten immer mehr Gutbetuchte an.
Wie all die Fremden in den Gastort Thun gelangten, welche Sehenswürdigkeiten ihnen dort geboten wurden, wo sie nächtigten, bei welchen Gastgebern und Gaststätten, wie sie ihren Aufenthalt verbrachten, reisten und sich vergnügten, das beschreiben die beiden Stadtführer Isabelle Schletti und Jon Keller aufs Vortrefflichste.
Das reich illustrierte Buch veranschaulicht anhand wissenschaftlicher und historischer Fakten, aber auch mittels subjektiver Berichterstattung aus den vergangenen Jahrhunderten die legendäre Blütezeit des Thuner Tourismus und macht sie so erlebbar.
Ein kostbares Geschenkbuch, das verzaubert und nostalgisch eintauchen lässt in die Gefühls- und Ferienwelten, in welcher die damaligen Fremden schwebten.

 

 

 

«Wenn die Wirtschaft krankt, geht’s auch dem Tourismus nicht rosig. Isabelle Schletti und Jon Keller gedenken der Pionier- und Blütezeit in der einstigen Touristikhochburg. Das reich illustrierte Buch veranschaulicht anhand wissenschaftlicher und historischer Fakten, aber auch mittels subjektiver Berichterstattung aus den vergangenen Jahrhunderten die legendäre Blütezeit des Thuner Tourismus und macht sie so erlebbar.»

Berner Landbote

 

«Für Isabelle Schletti bietet das Buch Interessierten die Gelegenheit, eine vergnügliche Reise in die touristische Vergangenheit von Thun zu machen, in die Gefühlswelten der reisenden Vorfahren einzutauchen und einen Hauch der Belle Epoque zu erhaschen. Jon Keller ist stolz, dass sich die Berühmtheiten in Thun wohl fühlten: „Die Gäste haben sich immer sehr positiv über Thun geäussert.“»

Thuner Tagblatt, Franziska Streun

 

«Ein kostbares Geschenkbuch, das verzaubert und nostalgisch eintauchen lässt in die Gefühls- und Ferienwelten, in welchen die damaligen Fremden schwebten.»

Thun! das magazin



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Zudem erschienen

 
      

Selve Thun

Erinnerungen eines Ehemaligen

Erstausgabe 2013, geb., 24 × 21 cm, 176 S.
mit zahlreichen s/w-Fotos

ISBN 978-3-7296-0866-5, CHF 42.00 / EUR 35.00 > Mehr

 
 

Schletti Isabelle

Geb. 1976, Geografin und Stadtführerin, Thun-Liebhaberin, lebt und arbeitet in Bern und Thun, verheiratet, Mutter zweier Söhne.

Keller Jon

Geb. 1945, Studium der Germanistik und Medienwissenschaften, Dr. phil. der Uni Bern, Dissertation: «Örtlichkeitsnamen in der Stadt Thun im Laufe der Jahrhunderte», Stadtarchivar der Stadt Thun 1973–2009; seit 2010 Stadt- und Thunpanorama-Führer.

Neu im Mai

‹Tatzentänze – Mäuseschwänze›
von Susi Reichle-Ernst /
Ulrike Meyerholz

Spielideen zum Thema ‹Tiere› für den bewegten Unterricht von der Eltern-Kind-Gruppe bis ins Grundschulalter.

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‹Menschen am Wasser›
Der Aare nah
von Katharina Rilling /
Marco Felix

Biologen, Taucher, Fischer, Bootsbauer und Kapitäne – sie alle verbindet die Aare. Um diese Aare-Menschen geht es den beiden Autoren Katharina Rilling (Text + Fotos) und Marco Felix (Fotos).

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Neu im März

‹Der Agent der kleinen Dinge›
von Francesco Micieli

Angelo, selbst ernannter Privatdetektiv, zweifelt. An der Welt, an sich selbst und zunehmend auch an seinem ersten Fall, der ihn in ein kleines Dorf im Emmental führt.

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Neu im Februar

‹Für immer jung und schön›
Eine Annäherung an Olga Picabia-Mohler (1905–2002).
von Barbara Traber

Die Gedenktafel ‹Für Olga Picabia-Mohler und Francis Picabia› findet sich noch heute beim Bahnhof Rubigen. Eines Tages stösst die Autorin darauf und beginnt – fasziniert von diesem aussergewöhnlichen Paar – zu recherchieren.

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‹I bsinne mi›
von Binggeli Gerhard

Gerhard Binggeli unterhält mit klugen und feinen Schreibkunst­stücken. In jeder Zeile, in jeder Anekdote schwingt die Botschaft mit: Schaut, wie reich das Leben ist! Sein liebevoller Blick zurück ist weltoffen und deshalb aktuell.

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‹Rosenkind›
von Erica Brühlmann-Jecklin

Drei Jahre nach dem Tod des Vaters (1922) nahm man der Mutter Franziska Bucher die sieben Kinder weg und wies sie in die Erziehungsanstalt ­Rathausen LU ein. Autoritäre, strenge Erziehung war an der Tagesordnung. Die Autorin erzählt die Lebensgeschichten in eindrücklicher Weise und gibt den Betroffenen ein Gesicht und eine Stimme.

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