Zytglogge Verlag, Steinentorstrasse 11, CH-4010 Basel
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Über das Tonprogramm

z.B. Mani Matter
z.B. Pippo Pollina

LiedermacherInnen

 

Die Berner Troubadours Bernhard Stirnemann, Fritz Widmer, Ruedi Krebs, Jacob Stickelberger, Markus Traber und Mani Matter machten den Anfang. Andere Liedermacher wie die Berner Trouvères und die Berner Chansonniers folgten. Namen wie Jürg Jegge, Chlöisu Friedli, Martin Hauzenberger, Aernschd Born, Tinu Heiniger, Walter Lietha, Werner Widmer, tschou zäme, Housi Wittlin, Dänu Brüggemann, Henri Huber, Ueli Schmezer, Piero Esteriore, Marco Zappa, Pippo Pollina, Allen Guggenbühl, Marco Todisco und Linard Bardill kamen nach und nach dazu. Die Stimme der Frau ist auf Alben von Marianne Schauwecker, Erica Brühlmann-Jecklin, Bettina Kaelin, Notabene, Saitensprung, Mirja+Minnig, Nina Dimitri, Yvonne Moore, Renée Rousseau und Dodo Hug vertreten.

Kabarett

 

Stilistisch vielseitig, aber inhaltlich konsequent wurde das Programm erweitert. 1968 z.B. mit der Kabarett-Entdeckung Emil Steinberger, gefolgt von Franz Hohler, Franz Josef Bogner, Kaspar Fischer, Joachim Rittmeyer, Osy Zimmermann, Birkenmeyers, Mölä & Stahli, Les trois Suisses, Zweierleier, SINGtonic, Voxtasy, Coni Allemann, Thiel & Sassine u.a.

z.B. Ils Fränzlis da Tschlin

Folk

 

Schwerpunkt des ZYT-Tonprogramms ist die Schweizer Volks-, resp. internationale Folk-Musik, wie die der Fränzlis da Tschlin, Hannelimusig, bArde, SULP, fürschi, Stelser Buaba, Tritonus, Bärnbieter Spiellüt, Bärner Tanzmusig, Gätzimusig, Husmusig Jeremias, Rundum, Ziberlettes, La Lupa, I Cantimbanchi, Girlandia, Sunny Mountain Grass, Red Shamrock, Simili, Morgain, des Ueli Mooser-Trios und des Trios Avoda oder - mit rockigen Einflüssen - die Songs von Pete Scrowther, Shirley Grimes und Dervish.
Akustische Fenster zu anderen Kulturen eröffneten Contrapunkt, Lengschocht und Panta Rhei. Ein breites Repertoire an Volksliedern und -tänzen spielte der Organist Jürg Neuenschwander ein, der Berner Motettenchor lässt die schönsten Röseligarten-Lieder neu aufleben, cantissimo von Urtenen Karsumpu- und Matter-Lieder und die Zürcher schmaz (gemeinsam mit den Winterthurer Singfrauen assistiert von den Fränzlis da Tschlin) singen ‹Lieder vo dihei›.

Rock und Pop

 

CH-Rock und Pop, von sixPack, Infra Steff, Housi Wittlin, Vera Kaa, Die Türen, Hardy Hepp bis Extrem Normal, durften im Programm genauso wenig fehlen wie die HitparadenstürmerInnen Patent Ochsner, Natacha, Mash und Stiller Has, die bei Zytglogge Starthilfe erhielten und heute auf grössere, breitere Schienen umgestiegen sind. Zu den interessanten Entdeckungen gehören Bäng, John & John, Maze, Little Venus, Ventilators, Notabene, Jargon, Schweizer Powern, Trybstoff, Fränk, ongatu und Sapphire.

Sampler und Guitarristas

 

Die Highlights der ersten dreissig Jahre Zytglogge wurden 1995 auf der Jubiläums-Doppel-CD ‹Best of ZYT 30›, zehn Jare später die Lieblingssongs des Verlagsgründers Hugo Ramseyer auf der DCD ‹Ewigi Lieder› vorgestellt. Es folgten die ‹Traditional Swiss Music›-DCD, das 4er Pack ‹Traditionelle Schweizer Musik› (Forum Alpinum), das ‹RöseliRock›-Album, die ‹Reber Rock›-DCD und die ‹Karibum›-Serie 1 bis 3 (mit Liedern und Songs für Kids). Aktuell ist die Hommage an Fritz Widmer (‹Türeschletze›).
Bei den Gitarrenkünstlern sind zu nennen: Jury Clormann, Toti Soler, Vino Tonto, Fabio Mignola und Tonic Strings.

z.B. Ruth Güdel
z.B. Alex Kurz

Zyt-Vertrieb, Kinderkassetten, Hörbücher

 

Nicht zu vergessen: das Vertriebsprogramm, welches CDs von InterpretInnen und Bands vorstellt, die ihre Tonträger unter eigener Regie produzieren, den Weg in den Fachhandel jedoch über den ZYT-Vertrieb anstreben. So z.B. Fly & the Tox, Ragazzi, Roland Schildknecht, Stubemusig Rechsteiner, Tony Lewis, l'art de passage, Repeatles, Café Mondial u.a.
Oder die Eigen- und Gemeinschaftsproduktionen mit Radio DRS/KinderClub bei den Märli-Kassetten: Geschichten von Franz Hohler (‹Der gross Zwärg›, ‹Tschipo›, ‹Zauberschächteli›), Dodo Hug (‹S Äntli Gundula›) die Lieder-CDs von Eva Marlin, Bandudeli und die Erzählungen von Ruth Güdel, Elisabeth Rupp, Lorenz Pauli, Christine Olmos, Catherine v. Graffenried, Monika Demenga, Rosalina Zweifel u.a.
Im Sektor Hörbuch sind Kolumnen von Gisela Widmer, Peter Schneider, Ueli der Schreiber (‹Ein Berner namens ...›, gelesen von Ueli Schmezer), Weihnachts-Geschichten von Alex Kurz, Fracesco-Micieli- und Gerhard-Meier-Texte, Storys von Bernard Thurnheer, Bärner Münschter- und Gschpänschter-Gschichte von Alfred Erismann, Karl Grunders Schwarzenburger Sagen, Fred Jaggis Gadmertal-Gschichti, Margrith Gimmels Roman ‹Ds Rötscheli› und ‹Dezämbergschichte› (erzählt von Paul Niederhauser) und ‹Gschichte us der Fototucke› von Bruno Weber im Handel.

z.B. Matter Rock

MatterRock, Musikbücher und andere Abstecher

 

Mani Matter trägt und prägt heute noch das Programm von Zytglogge. Seine Lieder sind im Original, als Wiener Version ‹Gö›, auf Ueli Schmezers ‹MatterLive›, auf ‹MatterRock› (mit Interpreten wie Stephan Eicher, Züri West, Dodo Hug, Patent Ochsner, Polo Hofer u.a.) und klassisch mit Kammerton-Quartetts ‹Kunscht isch geng es Risiko› prominent im Verlagskatalog vertreten.

Auch die Musikbücher, die Songbooks mit den Liedern von Mani Matter, tschou zäme, Ueli Schmezer und Peter Reber, die Tanzmusigsammlung von Märku Hafner, der BärnerRockFührer von Heilinger/Diem ‹Muesch nid pressiere›, die Sammlung ‹Im Röseligarte› von Otto v. Greyerz, die Anthologie ‹50 Jahre Berner Rock› von Sam Mumenthaler und ‹Anderi Lieder› von Urs Hostettler zeigen die einzigartige Dichte, Neugier und Philosophie dieses Schweizer Indie-Labels auf.

Zytglogge hat immer wieder auch Abstecher in ‹andere› Genres wie Klassik, Tango (Daniel und Michael Zisman), Soul, Blues, Jazz, Country, Klezmer, Filmsoundtrack, Text & Musik, Guggemusig, Bättruef, Jodel, Fasnachts-Guggen, Amish Songs u.v.a.m. gemacht – auf Tonträgern, die oft für ein SpezialistInnen-Publikum gedacht waren und nie in die Bestenliste kamen. Andere wiederum haben die ersten Studioaufnahmen bei Zytglogge gemacht und sind heute berühmt (Emil, Peter Reber, Andreas Vollenweider), was beweist, dass Zytglogge nicht nur Mut zu Innovation und Risiko, sondern oft auch eine Nase für Kommendes, Gängiges hat.

Studio und live

Viele Aufnahmen für unsere Schallplatten wurden im hauseigenen Studio in Gümligen aufgenommen oder live im Zähringer-Refugium in Bern (das lange Zeit so etwas wie das Zytglogge-Dependance-Theater war) mitgeschnitten. Aber auch die DRS-Studios, das Stadttheater Bern und verschiedene Kleintheater der Schweiz lieferten wertvolle Ton-Dokumente. Die absolut meistverkauften, erfolgreichsten Tonträger zeichnete Rolf Attenhofer mit einer einfachen Studer-Schnürsenkel-Maschine auf (z.B. Mani Matter ‹Ir Ysebahn› im Fauteuil-Theater Basel oder Emil ‹Geschichten, die das Leben schrieb› im Kleintheater Luzern). Unsere meistgebuchten Tonmeister der ersten Pionier-Jahre (vor allem für Rock- und Liedermacher-Studio-Aufnahmen) waren Eric Merz, Andreas Christen und Adi Tosetto.