Bettina Egger: Kunsttherapie, Methoden
 

 
 

Vorwort: Bettina Egger
Lektorat: Bettina Kaelin
Umschlag: Franziska Muster, Gestaltung: Urs Hartmann
Br., A4, vierfarbig, ca. 200 S., CHF 42. - / EUR 28. -
ISBN 978-3-7296-0814-6

Erscheint: September



 

 

 
 

Festhalten der Vielfalt

In der Schweiz wird der Beruf Kunsttherapie neu reglementiert, zum eigentlichen Beruf erhoben und kann voraussichtlich ab Ende 2010 mit einer Höheren Fachprüfung HFP abgeschlossen werden. Die schweizerischen Berufsverbände für Kunsttherapie haben sich zum Dachverband KSKV zusammengeschlossen, der das Berufsbild mit dem Bund zusammen erarbeitet.

Kunsttherapie besteht heute aus fünf Fachrichtungen:
- Malen und Gestalten
- Musiktherapie
- Sprach- und Dramatherapie
- Tanz- und Bewegungstherapie
- Intermediale TherapieFür all diese Fachrichtungen gibt es Ausbildungsinstitute, und unter jeder dieser Richtungen finden sich verschiedene Ansätze und Theo-rien, nach denen gearbeitet wird. Diese verschiedenen Methoden werden in diesem Buch so dargestellt, dass sich sowohl Laien wie pro-fessionelle Leserinnen und Leser ein Bild des Berufes, der Anwen-dungsgebiete und der Wirkungsweisen machen können.
Kunsttherapie jeder Fachrichtung und Methode kann bei den ver-schiedensten Anliegen Anwendung finden, in Behandlungen körper-licher und psychischer, oft psychosomatischer Beschwerden, aber auch bei der persönlichen Weiterentwicklung und Zufriedenheit.Allen Methoden ist eigen, dass das Tun, die persönliche Auseinander-setzung mit dem Medium, im Vordergrund steht. Dies ermöglicht eine direkte Erfahrung, durch die wiederum unmittelbare Einsichten und Erkenntnisse selber erarbeitet werden. Solche Erlebnisse werden zum festen Boden für neue Handlungs weisen.
Die Beiträge wurden von den Verantwortlichen der Institute verfasst, die im VBK/AIFA, Verband schweizerischer Bildungsinstitute für Kunst-therapie (www.kunsttherapie-ausbildung.ch), organisiert sind. Sie alle haben Jahre in die Theorie und Praxis dieser Arbeitsweisen inves-tiert. Somit stellen die Beiträge auch die vielfältige Landschaft der Kunsttherapie in der Schweiz dar. Die Vielfalt der Methoden ent-spricht der Vielfalt der Menschen, die von ihr profitieren können.

Aus dem Inhalt
Bettina Egger und Jörg Merz: LOM® Lösungsorientiertes Malen / Ursula Straub: Integrales Gestalten mit Tonerde / Roger Verdun: Prozessorientierte Kunsttherapie / Anna-Barbara Hess und Marlise Maurer: Lauschend zu sich selber finden / Madeleine Rhyner: Prozess-orientierte Tanz- und Bewegungstherapie / Martin Bieri: Der Seele auf der Spur / Kirstin Kaiser, Agnes Zehnter, Andrea Klapproth, Judith Meyer-Borcher: Therapeutische Sprachgestaltung u. v. a.