Myni Lieder Vol. 2
Eigentlich wäre dieses Liederbuch als ‹Myni Lieder Vol. 2› längst fällig gewesen, hätte es doch nur die Lieder der beiden Alben ‹Grüeni Banane› und ‹Jede bruucht sy Insel› enthalten sollen. Mit ‹Timbuktu› hat Peter Reber aber die Lieder einer weiteren CD-Produktion bearbeitet und auch der immer wieder verlangte Erstling ‹D Schnapsbrönnerei im Paradies› und einige Weihnachtslieder sind mit einbezogen.
Die Lieder in diesem Band 2 sind in einer Zeitspanne von fast 30 Jahren entstanden, also ‹es ganzes Läbe voll Lieder›. Wenn auch einzelne Songs immer wieder in diversen Sing- und Schulbüchern anzutreffen sind, deckt doch das vorliegende Werk, zusammen mit ‹Myni Lieder Vol. 1›, nun erstmals das gesamte Repertoire von Peter Rebers Liedgut ab.

Auch zehn Jahre nach dem Erscheinen von ‹Myni Lieder Vol. 1› erhalte ich immer wieder Rückmeldungen von all den Menschen, welche meine Lieder offenbar in ganz verschiedenen Lebenslagen begleiten: Bei der Taufe in der Kirche erklingt ‹Fasch win es Gebätt›, bei Hochzeiten ‹E Vogel ohni Flügel› oder ‹Wett di gärn ha› und sogar bei Beerdigungen wird ‹Gsehsch dert d Stärne› abgespielt, wobei sich dann die Pfarrer jeweils über den Kraftausdruck ‹Gopfridstutz› ärgern. Nicht dass ich mir beim Komponieren und Texten je angemasst hätte, bei so wichtigen Ereignissen dabei sein zu dürfen, aber es hat sich halt so ergeben, und ich freue mich darüber.

 

 

 
 

Einigen macht es vielleicht Spass, wieder einmal zur Gitarre zu greifen oder sich ans Klavier zu setzen und selbst zu singen und zu musizieren und nicht bloss eine CD aufzulegen. Das ist für mich der Hauptgrund für die Veröffentlichung dieses zweiten Liederbuches.
Es ist mir ein Anliegen, die Lieder in einer einfachen Bearbeitung vorzulegen, damit auch weniger versierte MusikerInnen Zugang finden. Über dem Klavier-/Keyboardsatz steht wiederum eine Solostimme für Gesang oder Soloinstrument. Das hat sich bewährt, und die Gitarrengriffe entsprechen sicher einem Bedürfnis. Die Begleit-CD, welche den Klaviersatz demonstriert, soll vor allem dem Anfänger die Entscheidung bei der Stückauswahl erleichtern und ihn ‹gluschtig› machen. Dass ich zwischendurch im Fotoarchiv und in meiner Zeichnungsmappe stöbern musste, weil ‹Es Läbe voll Lieder› halt auch von vielen Bildern begleitet wird, hat die trockene Notensatzarbeit wesentlich aufgelockert und erträglicher gemacht.
P.R.

Inhalt

 
  • Jede bruucht sy Insel
  • E Vogel ohni Flügel
  • Grüeni Banane
  • D Chinder vom Kolumbus
  • Wett di gärn ha
  • Ds Täschli
  • D Wält wär voll Blueme
  • Ds Oug vom Chünigsadler
  • Gsehsch dert d Stärne
  • D Schnapsbrönnerei im Paradies
  • Mona Lisa
  • Buebe tüe nid briegge
  • Schlaf Chindli, schlaf
  • Märit
  • Delfin
  • Stürmischi Zyte
  • Üse Bäri
  • Transatlantik
  • Blues
  • E chli ewig
  • Beni
  • Tante Trudi
  • Dass i di ma
  • Läb wohl my Fründ
  • Behüet das Chind
  • Villa Chaos
  • Jedes Lied isch e Brügg
  • Nimm mi mit
  • Timbuktu
  • Dr letscht Wolf
  • Chumm mir wei es Liecht aazünte