Peter Wyss: Mi bruucht nid vil
 

 
 

Vorwort: Hansrudolf Hubler
Umschlagbild: Eduard Schild (Ob Brienz, 1918)
Br., 13 x 21 cm, ca. 240 S.
CHF 29.- / Euro 19.50
ISBN 978-3-7296-0783-5



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Briensertiitsch

Brienzer Mundart hat sich durch ihre Dichte und Eigenart als vollwertige dichterische Sprache erwiesen, und diese Werte wurden durch Albert Streich bis über die Berner- und Landesgrenzen hinaus erkannt. Also galt und gilt es, ein kostbares Erbe weiterzutragen.
Aber Peter Wyss ist keineswegs bloss Erbe, sondern zugleich eine eigenständige und eigenwillige Persönlichkeit. Gerade weil er Eigenstes und Innerstes gibt, steht er jedem Epigonentum fern.
Erwin Heimann


Aaben im Wintermaanet

En blinda Spiegel ischt der See.
Chliin Wälli gluntschlen ir Lenti.
Uf gwelpten Schifflenen liid Schnee.
Si siin fir lang nid z bruuchen.
Etz heingahn, wie-mma chennti,
will eim nid ds Rächta tuuchen.
Vilicht chunnd, wes etz bald eis nachted,
no epper, däm si niemmer achted,
und däm du neetig bischt.



Aus dem Inhalt

Geschichten
Was machischt für nen Fallen? / I sägen du zu Wäld / Niidratsig / Ärdelleubs Chind / Uf em Leufenden / Der Girmsch und i / Vor Vili / D Europa / De Chirzren ziehn / Im Greis / SpäätaWinter / Erzellen / Ergelschtren / Us em Land zu Mu u.v.a.

Gedichte
Ds Recki / Vor der Tischtrucken / Notiz / Chun / Im Bärgheww / Fiiraaben / En Eutofahrt dir d Nacht / Chranka / Mi bruucht nid vil / Bim Holzen / Wart no grad es Raschtli / Uustag / Danken / Zägi-hägi / Huustagen / D Tirsellen / Der Aaben hed es Gwitter bbraacht / Bim Mondschiin / Lengiziiti / Späta Winter / Morgen im Uustag / Juni-Morgen / Der Ahooren / Chun gad eis chon achten / E Fiirgriebeller / Frieja Wintermorgen undrem Fluebärg / Bätt / D Frag / I wellti / Ibelgäbig / Vom Rägen i ds Treuf / Ziisen

Glossar