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Belletristik

 

 

 
     

Held Christoph

Wird heute ein guter Tag sein?

Erzählungen

Erstausgabe 2010, 2. Aufl. 2010, Br., 13 x 21 cm, 128 Seiten

ISBN 978-3-7296-0800-9
CHF 32.00 / EUR 24.50


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Leben und Sterben

In den Pflegeheimen der grossen Schweizer Städte leiden mehr als zwei Drittel der Patienten an einer fortgeschrittenen Demenz, oft als Folge von mehrfachen Hirnschlägen, der Parkinson-Krankheit oder, wie in den weitaus meisten Fällen, der Alzheimer-Krankheit. Das Buch berichtet aus der Perspektive eines Heimarztes von der neurologischen Not und existenziellen Abhängigkeit dieser Patienten, die auch ihren Angehörigen und vor allem den Pflegenden zugemutet wird.

 

 

 

 

«<Wird heute ein guter Tag sein?> ist nicht ein Fachbuch im engeren Sinne. Die Sprache ist so gewählt, dass es für ein Laien-Publikum verständlich zu lesen ist, wobei das Buch aber auch für Ärzte und andere Mitarbeiter des Gesundheitswesens äusserst spannend, kurzweilig und empfehlenswert ist. Christoph Held zeigt uns, dass trotz fortgeschrittener Demenzerkrankung die Menschenwürde der Patienten bis zuletzt erhalten bleibt. Ebenfalls zeigt das Buch auf, wie wichtig, spannend, abwechslungsreich und anspruchsvoll die Arbeit auf einer Demenzabteilung ist. Die verschiedenen Geschichten regen uns immer wieder zum Denken an. Der Autor berichtet in einer klaren, schonungslosen aber sehr empathischen, poetischen Sprache, die wunderbaren, berührenden, lieblichen, menschlichen, teilweise brutalen, situationsgebundenen humorvollen Geschichten aus dem Heimalltag.»
Schweizerische Ärztezeitung, Markus Minder, 2016

 

 

 

Dass es Held gelingt, so zugewandt wie schonungslos zu schreiben, macht sein Buch zum Memento mori der Saison. Dass er die Geschichten mit grossem poetischem Geschick aus dem Leben destilliert, macht es zur Literatur.

Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau


Helds Tonfall ist der ruhige, unaufdringliche eines Arztes, der die Eitelkeit der Medizin […] hinter sich gelassen, ihre modernen Einsichten in die unausweichliche Körperbiologie aber in eine ebenso staunende wie offene Sachlichkeit transformiert hat.

Anton Leist, Schweizer Monatshefte


Es sind beklemmende, einfühlsame Geschichten. Mit seinem poetischen Buch erweist Held all jenen Menschen eine kleine Reverenz, die Tag für Tag mit diesem Leiden konfrontiert werden.

Urs Rauber, NZZ am Sonntag


In einer klaren, dichten Sprache berichtet Christoph Held in sieben Kurzgeschichten von der Bewältigung des Heimalltages. Entstanden sind literarische Miniaturen, die mit Behutsamkeit, Respekt und Zuwendung formuliert wurden.

Bruno Rauch, Zürcher Landzeitungen



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Held Christoph

Geb.1951, Medizinstudium in Zürich. Arbeitet als geriatrischer Heimarzt beim Stadtärztlichen Dienst Zürich. Dozent an Fachhochschulen; nationale und internationale Expertentätigkeit. Schweizerischer Alzheimerpreis 2006 
(zusammen mit Doris Ermini).

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