Zytglogge Verlag, Steinentorstrasse 11, CH-4010 Basel
Tel. +41 (0)61 278 95 77, Fax +41 (0)61 278 98 12, info@zytglogge.ch

Belletristik

 

 

 
     

Elsässer-Arnold Lisa

Die Finten der Liebe

Prosa

Erstausgabe 2011, geb. SU, 13 x 21 cm, 128 Seiten

ISBN 978-3-7296-0831-3
CHF 32.00 / EUR 28.00


mal


«In knappen Strichen zeichnet die in Walenstadt lebende, 60-jährige Autorin Glücksmomente und Erschütterungen nach, besichtigt die ‹Bügelfalten› im Körperschrank d es Lebens - so der Titel der über  vier Kapitel ausschweifenden Schlussgeschichte. In dieser flüchtet die Ich-Erzählerin aus dem alten Leben und aus einer Ehe, für die es keinen ‹Eheschlüssel› mehr gibt, und aus dem Leben mit dem Kind in eine noch unbestimmte Existenz. Eine Alphütte zuhinterst im Tal nimmt sie auf, am Ende geht sie mit der leeren Haut einer Ringelnatter zurück ins Tal - Hoffnungszeichen der eigenen Häutung.
‹Ich hab aufgehört, mir selber alles erklären zu wollen.›, heisst es im Brief an Karl einmal. Ähnliches gilt für viele dieser Geschichten - sie skizzieren mit schwebendem Strich und lassen dabei vieles offen.»
Peter Suber

 

«Zwischen die schnörkellosen Sätze ihrer Kindheitserinnerungen setzt Lisa Elsässer ab und zu mundartliche Einsprengsel, gleichsam die Intarsien sprachlicher Herkunft. Ihren Prosaband widmet sie denn auch dem heimatlichen Schächental. Diese Geschichten sprechen von einer Liebe, die oft einengt und falsche Rücksichten nimmt, von Tod, Heimweh und Verrat, von der Leere und einer unbezähmbaren Sehnsucht.»
Beatrice Eichmann-Leutenegger, Neue Zürcher Zeitung,
 
«‹Finten› sind Erdichtungen und (hinter)listige Täuschungen. Beides schwingt in den siebzehn Prosastücken mit, die die Liebe in ebenso vielen Variationen zeigen. Im Zentrum steht – mit zwei Ausnahmen – immer ein Ich, aber in wechselden Konstellationen: Kind-Mutter, Kind-Vater, Frau-Mann bzw. –Männer, Erwachsene-Kind. In ihrer Abfolge bilden die Texte eine Art éducation sentimentale, in der die Liebe selbst als Finte, als Täuschung und Erdichtung erfahren wird. Was bleibt, sind Objekte in präzis evozierter Materialität: hautnah, ob Kleid, Joghurt oder Bügelfalte.»

Viceversa (roth)



> MERKEN   |   > WEITEREMPFEHLEN

Elsässer-Arnold Lisa

Geb. 1951 und aufgewachsen mit acht Geschwistern in Bürglen UR. Verschiedenste Ausbildungen u. a. dipl. Pflegefachfrau, dipl. Buch­händlerin und dipl. Bibliothekarin. Berufsbegleitende Ausbildung am Institut für Körperzentrierte Psychotherapie. Verheiratet, wohnhaft in Walenstadt SG, Mutter eines erwachsenen Sohnes. Literaturlehrgang an der EB in Zürich. Studentin am ­Deutschen Literaturinstitut an der Universität Leipzig 2005–2008. Div. Preise, zwei Lyrikbände.

Neuheiten Belletristik