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Belletristik

 

 

 
     

Lavizzari Alexandra

Vesals Vermächtnis

Roman

Erstausgabe August 2015
Geb., SU, 13 × 21 cm, 306 Seiten
Coverbild: Alexandra Lavizzari

ISBN 978-3-7296-0896-2
CHF 36.00 / EUR 36.00


mal



Der letzte Brief des Anatomen

  • Historischer Roman aus der Zeit kurz nach dem Tod des ‹Vaters der modernen Anatomie› Andreas Vesalius
  • Eine abenteuerliche Flucht vor dem Hintergrund der grossen kulturellen und religiösen Themen der Renaissance
  • Die Epoche umwälzender Entdeckungen aus der Perspektive eines venezianischen Goldschmieds


Ist es Zufall oder Vorsehung, dass der venezianische Goldschmied Girolamo Mazzi am 15. Oktober des Jahres 1564 in Zakynthos während eines Spaziergangs auf einen sterbenden Unbekannten stösst und Zeuge seiner letzten Worte wird?

Die Frage sollte Mazzi lange beschäftigen und die Begegnung am Strand, die nicht mehr als ein paar Sekunden dauert, ungeahnte Veränderungen in seinem Leben herbeiführen. Mazzi eignet sich die Mappe des Toten an und findet darin einen Brief, den er zwar nicht richtig entziffern kann, aber von dem er sich doch Ruhm und Geld erhofft. Es kommt jedoch anders; das Vermächtnis des Toten wird den Goldschmied von einer Katastrophe in die nächste führen, ihn zum Mörder machen und durch ganz Norditalien über den Gotthardpass bis nach Basel jagen.

Ausgehend von der historischen Tatsache, dass der sogenannte ‹Vater der modernen Anatomie› Andreas Vesalius an jenem Oktobertag auf der griechischen Insel den Tod fand und ein venezianischer Goldschmied ihn dort begrub, entwickelt Alexandra Lavizzari in ihrem Roman ‹Vesals Vermächtnis› eine fiktive Biographie, in der die grossen kulturellen und religiösen Themen der Renaissance anklingen. Vesals Tod bildet dabei den roten Faden, der sich durch den Roman zieht und Mazzi wie einen Schatten begleitet. Als auch Maler, Botaniker und Buchdrucker, die als Nebenfiguren Mazzis Fluchtweg säumen, Kunde von Vesals Vermächtnis erhalten, beginnt über halb Europa ausgedehnt ein gleichsam symphonisches Erinnern an den berühmten flämischen Wissenschaftler.

 

 

«Mit dem Klagelied des Basler Buchdruckers gelingt der Basler Autorin Alexandra Lavizzari nicht nur eine poetische Hommage an ihre Heimatstadt als Ort der Buchkunst und der Wissenschaften, sondern gleichsam eine kongeniale Zeitkritik von erschreckend politischer Aktualität. Denn das scharf geschnittene Aperçu über jene von Tod und Trauer geprägten Schicksale aus dunkler Zeit als Schlussakkord dieses stimmungsstarken und dramatischen Reiseromans, der brillant wie eine griechische Tragödie, jedoch ohne Deus ex machina, inszeniert ist, setzt viele Fragezeichen über die unwürdigen Zustände der zur Flucht gezwungenen Menschen in der heutigen Welt.»
viceversa literatur.ch, Katja Fries, 23. Februar 2016

 

«Anschaulicher, packender und atmosphärischer als in diesem Roman einer Reise zu sich selbst hat Alexandra Lavizzari noch nie geschrieben, und es scheint, als habe sie damit nach Reisen und Aufenthalten in der ganzen Welt auch sich selbst als Autorin und Menschengestalterin endgültig gefunden.»
Schweizer Revue, Charles Linsmayer, 9. Februar 2016          

 

«[Alexandra Lavizzari gibt] dem Lesepublikum auf sinnlich augenfällige, höchst lebendige Weise Einblick in die Wendezeit zwischen Mittelalter und Neuzeit».
NZZ am Sonntag, Charles Linsmayr, 25. Oktober 2015

 

 



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Lavizzari Alexandra

Geb. 1953 in Basel, daselbst Studium der Ethnologie und Islamwissenschaft. Mutter von drei Kindern und als Diplomatengattin ständig ausser Land, von 1980–2008 u.a. in Kathmandu, Islamabad, Bangkok, Rom. Seit 2011 wohnhaft in England.

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