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Belletristik

 

 

 
     

Schrom Elisabeth

Herbertgeschichten

Erzählung

Erstausgabe April 2016,
Klappenbroschur, 13 × 21 cm, 111 Seiten
Coverfoto: Claudia Saladin

ISBN 978-3-7296-0911-2
CHF 26.00 / EUR 26.00


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Dramatik des Gewöhnlichen

  • Eine neue Stimme für die Schweizer Literatur
  • Ein ausserordentlich gewöhnlicher Protagonist, aussergewöhnlich erschaffen
  • Episodische Erzählung mit Sogwirkung

Wie vertreibt sich einer, der weder Familie noch Ziele hat, nach seiner Pensionierung seine Zeit? Er geht einkaufen, putzt, geht spazieren, kocht. Jede Woche trifft er pünktlich im Park auf seinen Freund Rudolf, und dann sitzen sie eine Weile auf ihrer Bank. Jedes Jahr über Weihnachten macht er eine Reise. Ausserdem erfreut er sich an den Gegenständen, die er im Laufe der Jahre gesammelt hat. Die besten Jahre hat Herbert hinter sich, aber auch er hat noch Träume. Er träumt von einer Putzfrau, die sich um seine umfangreiche Sammlung kümmert. Auch von einem gemeinsamen Leben mit einer Frau träumt er manchmal, aber die Bekanntschaft mit Ivana entwickelt sich nicht so, wie er sich das vorgestellt hat.

Herberts Leben mag unspektakulär verlaufen, aber je näher man ihn kennenlernt, desto mehr lässt sich mit ihm lachen, manchmal auch über ihn, oder mit ihm über die Welt sinnieren. Man merkt, Herbert ist einer, der weiss, was er hat: seine Nachbarin Frau Kramer, seinen Freund Rudolf und dessen Frau Edith und seine Unabhängigkeit.


«‹Herbertgeschichten› wirken leicht, und sie wirken nach: Wie Herbert keine Frau sucht, eine findet, sie wieder verliert und dann als guter Verlierer an die Hochzeit geht. Das ist hochkomisch und hochtragisch. Elisabeth Schrom schreibt lakonisch und hintersinnig, mit einem feinen Gespür für situativen Witz.»
Guy Krneta

«Was als Rapport des Alltags eines nur leicht skurrilen Normalrentners begann, endet somit als kleine solidaritäts-Utopie. Und Elisabeth Schrom, die in Allschwil lebende fast 70-jährige Debütantin beweist mit ihren «Herbertgeschichten» auch viel stilistisches Talent: schreibt wunderbar wortkarge Dialoge und setzt starke Bilder. Und wenn Richard seine Edith beim Tanzen so sorgsam führt, «als würde er einen Fensterflügel durch die Menge tragen», dann lässt sich das durchaus als Metapher lesen für die Umsicht, mit der die Autorin ihre Figuren durch den Text trägt.»
bz Basel, Verena Stössinger, 27. Mai 2016.



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Schrom Elisabeth

Geb. 1947 in Wien, lebt in Allschwil. Nach Abschluss des Gymnasiums am französischen Lyzeum und einer Ausbildung zur Fremdsprachensekretärin zog sie in die Schweiz. Elisabeth Schrom schreibt Prosa und
Theaterstücke. Bei Zytglogge erscheint nun ihr Debüt ‹Herbertgeschichten›.

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