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Sachbuch


 
     

Brändle Thomas / Riedo Dominik

Über Geld schreibt man doch!

Eine Pen-Club-Anthologie

Erstausgabe 2011, Br., A5, 272 Seiten

ISBN 978-3-7296-0832-0
CHF 36.00 / EUR 30.00


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«Bürger, Anleger und Ökonomen haben sich lange Zeit viel zu wenig mit dem Geld-, Währungs- und Bankwesen befasst, wahrscheinlich eine der mannigfaltigen Ursachen der Finanzkrise.»
Peter Kuster, ‹Finanz und Wirtschaft›


Wenn das keine Einladung ist?! Hat man uns nicht seit Kindesbeinen eingebläut, dass man über Geld nicht spricht? Obwohl wir täglich mit ihm zu tun haben, wissen die wenigsten, was es mit dem Geld auf sich hat. Woher es kommt. Welche Wirkungen es entfaltet. Wieso kann der menschliche Geist es nicht zähmen? Wieso scheint die Vereinigung von Geld und Geist nicht gelingen zu wollen?
Die Wissenschaftler Sandra Maß, Hans Christoph Binswanger, Heinzpeter Znoj und Peter Hablützel beleuchten das Tabu aus historischer, ökonomischer, ethnologischer und politischer Sicht. 26 Schweizer Autorinnen und Autoren machen sich Gedanken über das Geld. Daneben kommen auch Leserinnen und Leser zu Wort, die sich im Blog auf http://themageld.blogspot.com gemeldet haben.

 

«Schweizer Autoren, die darüber schreiben wollten. In Essays, Blogs, Kurzgeschichten, dichten kleinen Sachtexten und Erinnerungen geht es nur darum: Money... kling! Mal satirisch, mal sachlich, mal literarisch und dann wieder nachdenklich finden sie einiges Wertvolles zu sagen über die bunten Papierschnitzel und die Zahlen der Bilanzkolonnen. Aus ethnologischer, alltäglicher, ökonomischer oder historischer Sicht. Dazu gibt es eine Tausendernote als Buchzeichen. Vollgeld! Aber kann das unterhalten? Vielleicht sogar spannend sein? Yep! Vertrauen Sie Ihrem Rezensenten, Schönes, schlaues Buch.»
Umwelt-Mediathek


«Zu den letzten Tabus des Schweiz zählte bis vor kurzem das Reden über Geld. Zumindest jene, die über mehr als genügend finanzielle Mittel verfügten, hüllten sich in dezentes Schweigen. Die Finanzkrise hat in dieser Hinsicht manches verändert; ein Buch mit dem Titel ‹Über Geld schreibt man doch!› erscheint daher zum richtigen Zeitpunkt. Aus ökonomischer, politischer, historischer und ethnologischer Sicht liefern Hans Christoph Binswanger, Peter Halblützel, Sandra Mass und Heinzpeter Znoj Impulsbeiträge, auf die Autorinnen und Autoren reagieren. Die Lektüre ihrer Repliken ergibt ebenso amüsante wie erhellende Lesestunden, denn Lust und Erkenntnis werden reichlich geschenkt. Wie hätten wohl die Superreichen der Schweiz, deren Stimme hier fehlt, reagiert?»
B.En., Neue Zürcher Zeitung

 

«Dieses Buch enthält 30 Aufsätze über das Geld. Die Autoren - von Hendrik Barth bis Heinzpeter Znoj – sind meist keine Ökonomen, verstehen aber sehr wohl etwas von Geld und Wirtschaft. ‹Das Ausmass der an der Börse gehandelten Hoffnungen›, sagt etwa Kulturjournalist Silvano Cerutti, ‹liesse jeden Kirchenvertreter vor Neid erblassen›. Was die Opfer von Finanzblasen vorbehaltlos bestätigen dürften. Drehbuchautor Claude Cueni zitiert Voltaire, der schon vor 250 Jahren spottete, jede Papierwährung werde eines Tages ihren realen Wert erreichen – nämlich null. Wo steht gerade der Dollar? ‹Wenn die Leute nicht mehr an den Wert des Geldes glauben, hat das Geld keinen Wert mehr.› So zitiert Gisela Widmer den englischen Rockmusiker Bill Drummond, der 1994 eine Million Pfund verbrannte, nicht an der Börse, sondern im Feuer. Dieses Buch bringt Gelassenheit gegenüber der ‹Marktvernunft›.»
Maja Wyss, Bilanz

«Prof. Hans Christoph Binswanger, bekannt u.a. durch sein Buch über Goethes Faust II und das Geld, Peter Hablützel, Autor von Die Banken und ihre Schweiz, die Historikerin Sandra Mass und der Ethnologe Heinzpeter Znoj geben vier Impulstexte, danach machen sich fünfundzwanzig Schweizer Autoren Gedanken über das Geld, gefolgt von Blog-Autoren (http://themageld.blogspot.com). Da finden wir... wieder einmal Treffendes von Rudolf Strahm: ‹Die Geschäftskultur der Realwirtschaft unterliegt strengen gesetzlichen Rahmenbedingungen. (...) In genau entgegengesetzter Richtung entwickelte sich die Finanzwirtschaft.› Eine Garantiekultur steht einer Täuschungskultur gegenüber.»
Ga, Gegenwart 1/12, Flensburger Heft



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Brändle Thomas

Geb. 1969 in Liestal BL, lebt und arbeitet als Schriftsteller am Ägerisee im Kanton Zug. Der ehemalige Unternehmer und Parlamentarier schreibt Kurzgeschichten, Kolumnen und Romane und ist Mitglied im AdS, im ISSV und beim DeutschSchweizer PEN-Zentrum. Brändle ist Initiant und Mitherausgeber der PEN-Anthologie ‹Über Geld schreibt man doch!› (Zyt­glogge 2011). Sein aktueller Roman heisst ‹Vatikan City› (Wolfbach 2012).

Homepage
www.thomas-braendle.ch

Riedo Dominik

Geb. 1974 in Luzern, lebt und arbeitet als Schriftsteller und Präsident des DeutschSchweizer PEN-Zentrums in Luzern. Mehrere Buchveröffentlichungen. Verschiedene Auszeichnungen, europaweite Auftritte. Von den Kulturschaffenden der Schweiz und der interessierten Bevölkerung direktdemokratisch zum Kultur­minister der Schweiz ernannt (2007–2009). Lehrte 2004–2006 an der Universität Zürich. Mitglied im AdS (Autorinnen und Autoren der Schweiz) sowie bei ProLitteris.

Homepage
www.dominikriedo.ch

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