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Sachbuch


 
     

Pfister Michael

Das Kind in der Philosophie

Von Heraklit bis Deleuze

Erstausgabe 2011, Klappenbr., 13 x 21 cm, 320 Seiten

ISBN 978-3-7296-0820-7
CHF 36.00 / EUR 27.50


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Wer das Menschsein nicht vom Tod, sondern von Geburt und Kindheit her denkt, entwickelt ein anderes Weltbild.

Michael Pfister resümiert, was Philosophen und Philosophinnen der europäischen Geistesgeschichte über Kinder gedacht und geschrieben haben. Einige - wie Rousseau oder Kant - verfassten Abhandlungen über die richtige Erziehung und legten ausführlich fest, wie Kinder sind und was sie brauchen. Andere streiften das Thema nur en passant und nahmen das Kind als spielenden Gott, als Unschuldsengel, als Garanten der Tradition, als schutzbedürftiges Objekt der Moral oder als Verkörperung der Fantasie und der Rebellion wahr.

Zeigt uns das Kind die Natur des Menschen? Oder bleibt es immer Konstrukt und Projektion derjenigen, die ihre Kindheit unwiederbringlich verloren haben?

Das Buch unternimmt eine allgemeinverständliche Tour d`Horizon durch die verschiedenen Themen und Aspekte: von Heraklit bis Hegel, von Schopenhauer bis Schiller, von Hans Saner bis Marquis de Sade, von Hannah Arendt bis Giorgio Agamben.



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Pfister Michael

Geb. 1967 in St. Gallen. Studierte in Zürich Philosophie, Germanistik, Vergleichende Literaturwissenschaft und Mathematisch-biologische Psychologie. Promotion 1998. Übersetzte zusammen mit Stefan Zweifel das Hauptwerk des Marquis de Sade, «Justine und 
Juliette». Gesprächsleiter «Sternstunde Philosophie», Schweizer Fernsehen (2003–2010). Seit 2003 Lehrer für Deutsch und Philosophie an der Kantonsschule Oerlikon (Zürich). Lebt zurzeit mit Partnerin und Tochter in 
Mexiko-Stadt.

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