In der Heimat meines Vaters riecht die Erde wie der Himmel

In der Heimat meines Vaters riecht die Erde wie der Himmel

2. Auflage


Samira El-Maawi
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Details

Seitenanzahl: 144
Format: 13.5 x 21.5 cm
Gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3-7296-5049-7
Erscheinungsdatum: 01.02.2021

Heranwachsen im Dazwischen-Sein: Für die zehnjährige Ich-Erzählerin ist vieles nicht so, wie es sein sollte. Zwischen ihren Eltern herrscht ein Ungleichgewicht, ihr Vater wird von der Nachbarin ignoriert und ständig wird sie gefragt, woher sie komme. Und warum wollen ihr eigentlich alle Menschen in die Haare fassen? Ihre Mutter ist eine emanzipierte Schweizerin, ihr Vater ein stiller, entwurzelter Mann aus Sansibar, der als Koch arbeitet und nicht viel über seine Herkunft preisgibt. Nur, wenn er zuhause in der Küche steht, fühlt er sich seiner Heimat nahe und lässt andere über das Essen daran teilhaben. Dann verliert er die Arbeit. Immer mehr entfremdet er sich seiner Familie und dem Leben in der Schweiz. Die Erzählerin fühlt sich als in der Schweiz geborenes Schwarzes Kind ebenfalls zunehmend heimatlos. Anstatt sie zu unterstützen, will der Vater ihr einreden, dass die Schweiz auch nicht ihr Heimatland sei.

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Format 13.5 x 21.5 cm
Gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3-7296-5049-7
Erscheinungsdatum 01.02.2021

Florian Oegerli hat im ‹Buchzeichen› auf SRF 1 Samira El-Maawis Debütroman ‹In der Heimat meines Vaters riecht die Erde wie der Himmel› vorgestellt. Er betont den differenzierten Umgang mit Rassismus im Buch und was für ihn den Reiz der Erzählperspektive ausmacht.
Beitrag ab 11:47

«Es ist ein eindrücklicher und einfühlsamer Debütroman, der berührt und gefangen nimmt und das Fremd- und Anderssein spürbar macht.» Christopher Zimmer, Surprise – Strassenmagazin Nr. 498

Autorin Samira El-Maawi hat im Interview mit Daniel Klein (frachtwerk.ch) über Themen wie Heimat und Kochen gesprochen, die in ihrem Roman ‹In der Heimat meines Vaters riecht die Erde wie der Himmel› eine tragende Rolle spielen.

«Denn ganz ehrlich, wer kluge Sätze wie: ‹Lachen ist auch eine Sprache und bedeutet in jeder Sprache das Gleiche.› in seine Bücher einbaut, hat eben selber auch ein großes Gefühl dafür und ist mir vom Fleck weg sympathisch.» Daniel Klein, frachtwerk.ch

«Die Ich-Erzählerin beschreibt relativ unbedarft, was sie sieht und erlebt. Die Reflexion darüber findet hauptsächlich bei den Leser*innen selbst statt. In Kombination mit den stärker poetischen und reflektierenden (aber nicht analytischen) Passagen erhält der Roman seine Tiefe und emotionale Kraft.» Eliane Fischer, mintundmalve.ch

«Ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit!» Gallus Frei-Tomic, literaturblatt.ch

«Die Sprache ist poetisch und macht auch deshalb das Buch lesenswert. So lesen wir: ‹Beim Essen erzählt uns mein Vater eine kurze Geschichte aus seiner Heimat. Nur so lange wie ein Safranfaden und so flüchtig wie ein Augenaufschlag› [...].» Biljana Stevanović, Zürcher Unterländer

«Die Autorin macht spürbar, wie sich Rassismus im Schweizer Alltag anfühlt. […] Samira El-Maawi erzählt bewusst schlicht, assoziativ und in kurzen Szenen. Für die Erfahrungen des Kindes findet sie prägnante Bilder.» Martina Läubli, NZZ am Sonntag

«Gerade in der vermeintlichen Harmlosigkeit der Erzählung liegt die Sprengkraft dieses erstaunlichen Werks. Es leistet einen wertvollen Beitrag in der Wahrnehmung subtiler Diskriminierung und seiner Auswirkungen, denn es beschreibt nur, wie eine Zehnjährige das beschreiben würde und wirkt aus diesem Grunde entlarvender als eine soziologische Analyse.» IG Binational

Danielle Bürgin vom Radio X hat im Kulturtipp mit Samira El-Maawi über ihren neuen Roman gesprochen. Jetzt reinhören!

«Die Heimatlosigkeit, die das Mädchen befällt, als ihre Familie auseinanderbricht, berührt.» Julia Knapp im Interview mit Michael Flückiger vom ‹Zofinger Tagblatt›

«Komponiert hat sie einen szenisch angelegten und mit vielen poetischen Einsprengseln versehenen, eigenwilligen fiktiven Text, in den sie eigene Erlebnisse einflicht, ohne deshalb eine Autobiografie zu schreiben.» Anna Wegelin, Luzerner Zeitung

«Ihr Buch ist ein eindrückliches Zeitdokument.» Dominique Züger, arttv.ch

«Mit Sätzen wie ‹Gott ist für meinen Vater ein Ausländer› fängt die Autorin die Gefühlswelt ihrer zehnjährigen Protagonistin so präzise wie poetisch ein.» P.S. Zeitung

«Der Debütroman von Samira El-Maawi ist ein schmales, schnell gelesenes, gehaltvolles poetisches Werk. Das Buch sensibilisiert für Alltagsrassismus. [...] Auch wer selber nie rassistische Erfahrungen gemacht hat, bekommt durch diese Erzählung einen Eindruck davon, wie das für die Ich-Erzählerin gewesen sein muss. Toll ist, dass die Ich-Erzählerin nicht bewertet, sondern nur erzählt.» lithum.ch

«Stoff zum Nachdenken und miteinander diskutieren! [...] Einfühlsame, gut geschriebene Geschichte über die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens und den Alltagsrassismus in einer weißen Welt.» Regina Riepe, eliport.de

«‹In der Heimat meines Vaters riecht die Erde wie der Himmel› ist ein kleines, feines Lese-Juwel und ich empfehle es sehr fest weiter.» Marguerite Meyer, Basel Briefing

«Die Sprache ist einfach und poetisch. Kursiv geschriebene Sätze, die mehrfach wiederholt werden, rhythmisieren den Text.» Brigit Keller, P.S. Zeitung

Bevorstehende Veranstaltungen

Vergangene Veranstaltungen

 

Online Lesung

Datum: 08.02.2021
Wo: Kulturmuseum Thurgau

 

Online Live-Lesung

Datum: 04.11.2020
Zeit: ab 19 Uhr
Wo: Onlineplattform Youtube

 

Online Live-Lesung

Datum: 24.09.2020
Zeit: ab 18 Uhr
Wo: Onlineplattform RaumZWEI

 

Buchvernissage

Montag, 21. September 2020, 19 Uhr

sphères
Hardturmstrasse 66
8005 Zürich

samiraelmaawi.ch

Autor/in

Samira El-Maawi
Geb.1980 in Thalwil, gelernte Drehbuchautorin, arbeitet als freischaffende Autorin und ist als Coach von Schreib- /und psychosozialen Prozessen tätig, lebt heute im Kanton Zürich.

www.samiraelmaawi.ch