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Belletristik

 

 

 
     

Schwarz Adam

Das Fleisch der Welt oder Die Entdeckung Amerikas durch Niklaus von Flüe

Erstausgabe August 2017
Geb. mit Schutzumschlag, 13 x 21 cm, 267 Seiten

ISBN 978-3-7296-0957-0
CHF 32.00 / EUR 32.00


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Wer hat Amerika entdeckt? Ein Schweizer! Schelmenroman, Roadmovie und historischer Roman in einem – und ein Einsiedler auf Abwegen.

Als sein Vater Niklaus beschließt, die Familie zu verlassen, um Eremit zu werden, ist Hans von Flüe schockiert. Drei Jahre später hat sich der junge Bauer jedoch an die väterliche Abwesenheit gewöhnt. Er hat eine Menge zu tun, bewirtschaftet einen eigenen Hof und hilft seiner Mutter und den Geschwistern.


Da tritt sein Vater auf einmal wieder in sein Leben und fordert Hans auf, ihn auf eine letzte Pilgerreise zu begleiten. Zögernd willigt Hans ein. Die Reise führt das ungleiche Paar nach Westen, immer dorthin, wohin Niklaus’ Vision sie treibt. Als sie am Atlantik ankommen, glaubt Hans, die Reise sei nun zu Ende. Ein Irrtum, denn Niklaus möchte sich mit einem Floss auf den Ozean wagen …

 

‹Das Fleisch der Welt› ist ein wilder spätmittelalterlicher Road Trip, der daran erinnert, dass man weder vor der Welt, noch vor der eigenen Familie und schon gar nicht vor sich selbst fliehen kann. Glaube und Unglaube, Wahrheit und Lüge und die Kolonialgeschichte werden in diesem gewieften Text neu erzählt.

 

 

«So muss eine Gottsuche sein: konsequent, verstörend, irr. Und mit offenem Ende.»
Heinz Helle


«Endlich traut sich einer über die Grenzen des guten Geschmacks, nicht um zu provozieren, sondern weil er was zu erzählen hat.» Werner Rohner

«Die 267 Seiten zeugen von einem grossen Erzähltalent, das sich lustvoll an der Schweizer Tradition vergeht.» Wolfgang Bortlik, 20 Minuten

«Man wird gepackt, verstört, inspiriert und zum Nachdenken angeregt.» Iris Meier, Aargauer Zeitung

«Schwarz operiert am Herzen des eidgenössischen Selbstverständnisses.» Philipp Theisohn, Schweizer Buchjahr

«Eine Bandbreite herrlich surrealer Leidensmetaphorik» Lukas Linder, Literarischer Monat

«Ein junger Autor, den man im Auge behalten sollte.» Selina Hauswirth, Aargauer Kulturmagazin

 

«Die Beziehung zwischen Vater und Sohn, der Umgang mit Berufung und die bedingungslose, leidenschaftliche Gottsuche unter widrigen Vorzeichen werden hautnah miterlebt, wenn sich Niklaus von Flüe auf eine Reise begibt, die ihn sehr weit vom Ranft wegführt.» Sebastian Schafer, kath:bern

 

«Adam Schwarz bewältigt seinen Stoff sprachlich souverän und über weite Strecken lebhaft und anschalich.» Beat Mazenauer, viceversaliteratur.ch

 

 

 

 

 



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Schwarz Adam

Geb. 1990 in Bülach, hat in Basel Philosophie und Germanistik studiert und lebt in Leipzig. Er arbeitet als freier Journalist (‹Neue Zürcher Zeitung›, ‹Literarischer Monat›, ‹VICE›) und ist Redaktor der Oltner Literaturzeitschrift ‹Narr›. 2015 erschien sein Prosadebüt ‹Die Revolution in den Bergen›.

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