Ozelot
Lieferbar 32.00 CHF
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Details

Seitenanzahl: 296
Format: 21.5 x 13.5 cm
Gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3-7296-5065-7
Erscheinungsdatum: 13.09.2021

Wir schreiben das Jahr 1958. Victoria ist elf Jahre alt und verbringt viele Nachmittage im Zürcher Frauensekretariat, für das ihre Mutter arbeitet. So erlebt sie, wie sich Frauen in der Schweiz zu Verbänden zusammenschliessen, um sich gegen die fehlenden Rechte der Frau einzusetzen. Zum ersten Mal hört sie den Namen Iris von Roten.

Der «Bund Schweizerischer Frauenvereine» baut auf Konsens – die Basler Juristin und Journalistin auf Konfrontation. Am 1. Februar 1959 soll eine erste Abstimmung zum Frauenstimmrecht auf Bundesebene stattfi nden. Kurz davor veröffentlicht Iris von Roten ein ebenso provokantes wie radikales Manifest mit dem Titel «Frauen im Laufgitter» und macht sich damit zur meistgehassten Person der Schweiz. Man gibt ihr die Schuld an der verlorenen Abstimmung von 1959.

Immer wieder wird sich Victorias Leben fortan mit dem ihres grossen und geheimnisvollen Vorbilds verweben. Als 21-Jährige schliesst sie sich mit anderen Studentinnen zur Frauenbefreiungsbewegung (FBB) zusammen. Die 68er-Generation setzt – wie Iris von Roten – auf Konfrontation. Das Stimmrecht wird zum Teil eines grossen Freiheitskampfes: der Revolution der Frau.

Bei der Abstimmung vom 7. Februar 1971 wird das Frauenstimmrecht mit 621 109 Ja- zu 323 882 Nein-Stimmen angenommen.

 

Autorin und Verlag danken für die grosszügige Unterstützung:
walter haefner stiftung

Details

Format 21.5 x 13.5 cm
Gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3-7296-5065-7
Erscheinungsdatum 13.09.2021

Die Autorin Rahel Senn hat im Online-Portal RaumZWEI LIVE ihren neuen Roman ‹Ozelot› vorgestellt. Zur Buchvorstellung

«Kraftvoll wie ein Tsunami mit dem Weitblick einer Visionärin: Iris von Roten hat die Geschichte der Frauen in der Schweiz verändert – auch meine! Rahel Senns ‹Ozelot› taucht mit Tiefgang und Humor in das aussergewöhnliche Leben der Ausnahme-Feministin ein.» Caroline Micaela Hauger, Kulturredaktorin Schweizer Illustrierte

«‹Ozelot›» entfaltet […] eine eigene literarische Kraft. Montagetechnik und Perspektivwechsel machen das Buch luftig. […] Eindrücklich schildert sie die gespaltene Frauenbewegung: hier die braven Blumenverteilerinnen, dort die Rebellinnen wie Iris von Roten.» Hansruedi Kugler, CH Media

«Sie erzählt eine packende Geschichte über eine Frauenrechtlerin.» Maria Zachariadis, Zürichsee-Zeitung

«Ich habe mir immer gewünscht, Iris von Roten kennengelernt zu haben. ‹Ozelot› hat mir diesen Wunsch erfüllt.» Milena Moser, Schriftstellerin

«Virtuos und sensibel taucht sie in das Leben von Iris von Roten ein, die ihr Leben der Ungleichbehandlung der Geschlechter widmete.» Caroline Micaela Hauger, Schweizer Illustrierte

«Der Roman ‹Ozelot› ist vielschichtig, ein wundervoll durchkomponierter Entwicklungsroman. Rahel Senn führt mit einer zarten Melodie der Worte durch dieses Buch. Ebenso zeigt die Autorin mit scharfem Blick die Probleme unserer Zeit auf. Mit klarem Blick auf die Emanzipation.» Jürgen Gielsdorf, wordpress.com

«Ein Muss nicht nur für Schweizer sondern für alle. […] Eine spannende Geschichte zwischen Roman und Wirklichkeit.» hygge.lesewurm

«Das Buch ist sehr lesenswert und absolut weiterzuempfehlen. Ich habe dieses Buch förmlich verschlungen und kam nicht davon los. Ich kann es jedem empfehlen, der sich für diese Art von Büchern interessiert ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️» booksbymichelle

«Sprachlich bewegt sich der Roman auf hohem Niveau. [...] Rahel Senn liefert einen anspruchsvollen Roman über die Frauenbewegung in der Schweiz.» Sabrina Tschorn, aus-liebe-zum-lesen.de

«Der Roman, in Montagetechnik verfasst, ist sehr informativ und liest sich gut. Ein hochaktuelles Thema, empfehlenswert.» Katja Buchholz, EKZ Bibliotheksservice

«Sprachlich bewegt sich der Roman auf hohem Niveau.» aus.liebe.zum.lesen

«Senn ist der Spagat zwischen historischem Bericht und Roman bravourös gelungen. Ich bin sehr gerne in die Schweizer Geschichte eingetaucht und bin gespannt auf Rahel Senns nächstes Werk.» Valerie Amann, wasliestdu.de

«Der Schreibstil der Autorin Rahel Senn ist brilliant: die Erzählweise wechselt zwischen den beiden Protagonistinnen Iris von Roten und der elfjährigen Victoria in fließenden Übergängen hin und her, Absatz für Absatz. […] Ich gebe diesem wundervollen Buch 5/5 Sterne ⭐und empfehle es jeder Frau zu lesen. Und vielleicht lest ihr ja euren Partnern mal die ein oder andere Passage daraus vor.» lunaslesetraum

«Der Roman ‹Ozelot› der Zürcher Schriftstellerin Rahel Senn ist ein beeindruckender, wichtiger und multiperspektivischer Roman über die schillernde, rebellische, radikale und unbeugsame Schweizer Feministin der 1950er-Jahre Iris von Roten und der Feminismusentwicklung in der Schweiz.» duchess_of_marvellous_books

«Senn behandelt mit ‹Ozelot› ein wichtiges Thema und hat mit dem 50-jährigen Jubiläum des Frauenstimmrechts gerade das perfekte Erscheinungsjahr getroffen. In ihrem Roman geht es allerdings nicht nur um das Frauenstimmrecht, sondern allgemein um die Situation der Schweizer Frauen in den 50er-Jahren. Dabei nimmt Senn kein Blatt vor den Mund und lässt kein Tabu aus.» chrissieslibrary

«Und ganz besonders ist es (das Buch), meines Erachtens, für Musikliebende. Denn dieses Buch hat eine Melodie. Da bin ich mir sicher.» roma_maria_mukherjee

«Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die Lust haben sich mit der Schweiz des letzten Jahrhunderts auseinander zu setzen.» rainandreading_

«Auch wenn der Roman mit der Abstimmung 1971 aufhört, zeigt er doch auf, dass die Frauen schon einiges erreicht haben ¬– nicht nur das Stimmrecht. Aber in Sachen Gleichberechtigung müssen sie noch weiterkämpfen.» reading_heidi

Bevorstehende Veranstaltungen

 

 

Vergangene Veranstaltungen

Vernissage

18.10.2021, 19:30 Uhr

Autorin Rahel Senn feiert die Vernissage ihres neuen Buchs ‹Ozelot›.

Veranstaltungsort: Kulturhaus Helferei, Kirchgasse 13, 8001 Zürich

Türöffnung: 19:00 Uhr

Eintritt: CHF 10.– (regulär), kostenlos für Besitzer der Carte Blanche des Tages-Anzeigers

Zu den Tickets

Autor/in

Rahel Senn
Geb. 1986 steht als Pianistin bei Sony Music Germany GmbH unter Vertrag. Als einzige Schweizerin wurde sie 2012 mit dem Young Steinway Artist-Award ausgezeichnet. Ihr Romandebüt «Der kleine Tete» erschien 2015 und handelt von Albert Einsteins schizophrenem Sohn. «Ozelot» ist ihr erster Roman bei Zytglogge.